WILD WIE BILD - GSCHEIT WIE ZEIT
Donnerstag, 25. September 2008
Ein Lied - zwo, drei...
Sonntag, 21. September 2008
Die neuen Leiden des Hamburgers
Montag, 1. September 2008
Bohnerwichs
Dienstag, 12. August 2008
Sommerloch 2008
Fick immer schneller
Er wurde angeblich (sagt er selbst in den "Erben...") dafür entlassen, aber er hatte gesagt, was man sich und dem Publikum nicht hatte ersparen dürfen.
Und heute schauen sich ernstzunehmende Redakteure vor Veröffentlichung 1000 mal um, um ja nicht anzuecken und schreiben´s dann zur Risikominimierung lieber doch nur " bla, bla". Wenn das so weitergeht Bis morgääään früh, ja früh Stehn wir im „Alkohol“ bis an die „Knie“!! (und ich muß „kotzen“) Der Rest aus dem mittelfränkischen Sommerloch ist dagegen hübsch, aber etwas anrüchig: Da sieht man (EN vom 08.08.2008, S.15) ein braves Männchen in Arzthose (weiß) und Turnschuhen. Dieser Typ „Mamas Liebling“ blickt andächtig auf ein schniedellanges, vorne leicht schniedelig abgeknicktes, unterschniedeldürres Metallröhrchen. Dazu schreibt eine Johanna Säuberlich über eine sanftere Behandlung des Vulvakarzinoms. Da wird sich Frau aber freuen. Deutlich wahnsinniger eine andere Meldung aus dem Gesundheits-/Krankheitswesen: eben noch hatten Krankenkassen wie die AOK mit Mühe („AOK-die Gesundheitskasse“) die Assoziation mit Krankheiten abgelegt und sich für ihre Kunden auf sportlich-dynamisch getrimmt, kommt das roll-back: Weil die neuen Wahngesetze über die Krankenkassen den Kassen Zuschläge für Kranke gewähren (wohl zur Herstellung irgendwelcher nicht marktkonformer Chancengleichheit), durchfilzen die Kassen jetzt alle erreichbaren Datenbanken, um Kranke zu finden, die möglichst bald an Multi-Organversagen sterben. Die hätte man jetzt gern als hinkende Kunden mit anus praeter. Denn für die gibt’s dann bis zum (hoffentlich!) baldigen Tod mehr Knete. Eine Taktik, die man sonst nur von Heiratsschwindlern kennt - Geld soll die Holde haben, aber auch ein paar fette Gebrechen. Auch nett die Wochenend (9./10.08.08) Ausgabe der EN: Unter der Überschrift
„Schock für die Beziehung–ein Seitensprung macht Frauen wütend und Männer depressiv“
sieht man ein Paar in Jeans (noch!) und Missionarsstellung auf die soeben empört das Schlafzimmer betretende Ehefrau starren. Bildunterschrift: Mit einer anderen erwischt! Oft ist sexuelle Frustration schuld Direkt neben dem Artikel unter der Rubrik „Wissenswert“: Wundenlecken hilft Darunter wiederum: Weiter abgeholzt
(über die Abholzung der Tropenwälder) Ein Schuft, wem da die schrecklichen „Feuchtgebiete“ in den Sinn kommen, die noch immer nicht vom Zensor untergepflügt sind ( gehören tät sich’s). Letzte Nachricht von der Höschenfront: (13-Uhr-Nachrichten Deutschlandradio) Da gibt es auf den Philippinen eine
Moral islamic liberation front, abgekürzt MILF.
Montag, 19. Mai 2008
Alles sicher !
Donnerstag, 17. April 2008
Das geht nicht
Donnerstag, 6. März 2008
Pennhattan adé !
Freitag, 29. Februar 2008
Bin sehr betroffen !
Mittwoch, 20. Februar 2008
A su a G´waaf !
Sonntag, 10. Februar 2008
Herr, Obama Dich unser
Freitag, 8. Februar 2008
Fette Justizbeule
Donnerstag, 7. Februar 2008
Das Schweigen
- als kommunikativen Akt
- als Dialogverweigerung
- als Aussageverweigerung
- in der darstellenden Kunst
- in Rechtsangelegenheiten
- als Zustimmung
- als Gelübde
- zum Gedenken
Trotzdem die Stille also so bunt zu sein scheint, mich nervt sie derzeit: Reporter interessieren sich nicht für die Welt und schweigen, Firmen suchen Leute, die für sie schuften und rühren sich dennoch auf Anfrage nicht, Menschen schreiben einen mit Anliegen an und schweigen auf die Antwort, Parteien beantworten bohrende Fragen der Menschen, von denen sie in einigen wenigen Wochen kommunalgewählt werden wollen nicht...
Aber die, die uns nichts zu sagen haben -wie zum Beispiel ein verschwitzter Kurt Beck beim angeblich politischen Aschermittwoch - die dröhnen stundenlang.
Mittwoch, 6. Februar 2008
Das Dach der Welt
Montag, 4. Februar 2008
Politik der klaren Lanie
Becky Anderson

Der Witz weiß ja, wie es in der Hölle zugeht:
Mittwoch, 30. Januar 2008
Opa brennt !
Mittwoch, 16. Januar 2008
Was tun im Klo...
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"Verlassen Sie bitte die Toilette sauber!" Bitte? Wer hätte mir Vorschriften bei der Wahl meines höchstpersönlichen Abputzungsgrades zu machen?
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"Bitte verlassen Sie die Toilette so, wie sie sie vorgefunden haben!" Sollte es wirklich ungewünscht bis verboten sein, wenn ich Verbesserungsversuche an den Hinterlassenschaften meines schweinischen Vorgängers unternähme?
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"Bitte verlassen Sie die Toilette so, wie Sie sie selber vorzufinden wünschen!" - danke, das ist doch mal ein Wort: man reiche mir Farbeimer, einige Verschönerungskacheln, 7 m² italienische Bodenfliesen, ein Waschbecken von Ettore Sottsass und ein Handwerkerköfferchen und ich style Euch mein Wunschklo.
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"Nette Kunden halten die Toilette sauber" (sagt der Kiliansbäck in Würzburg). Nein für den Stundenlohn NULL möchte ich nicht bei Ihnen als Kloputzer angestellt sein. Für deutlich mehr Gehalt können wir auch d a r ü b e r reden.
Haiku oder die Kunst eine Zwiebel zu schneiden
Donnerstag, 10. Januar 2008
Nürnberg bummt
Mittwoch, 2. Januar 2008
Visionen
"Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen" begründete eines der letzten ernst zu nemenden Relikte der Politik (der verehrte Altkanzler Helmut Schmidt) seine Vorstellung von Pragmatismus. Weil ich trotzdem ein bisschen Traum für 2008 haben möchte, heisst meine Vision für 2008:
- Roland Koch wird abgewählt, unsere Ohren können sich von dem Bombardement mit rechtsradikaler Gülle erholen.
- Kerner und Beckmann entdecken ihre wahren Qualitäten (wenn es da welche geben sollte)und toben ihre Schulbübchenhaftigkeit irgendwo aus, wo ich garantiert keinen Zugriff drauf habe.
Beide Optionen liessen sich am Nützlichsten dadurch verbinden, dass alle drei friedvoll in ein Resozialisierungsprojekt für Politiker und straffällig gewordene ausländische Jugendliche integriert werden und dort Nachhilfeunterricht in Sachen "Kuschelpädagogik" erteilt bekommen.
Übrigens Herr Koch: über zu "lasche"Strafen kann man sich auch als Christian Ziege der Politik erst dann aufregen, wenn eine solche Strafe rechtskräftig ausgesprochen ist (Details lernen Sie dann bitte in unserem Projekt).